Eine Projektleiterin berichtete, wie ein Lieferant im Aufzug versehentlich den Namen eines vertraulichen Kunden auf ihrem Sperrbildschirm sah. Kein Skandal, aber unangenehm, vermeidbar und lehrreich. Seitdem zeigt ihr Telefon nur noch neutrale Hinweise ohne Absender oder Betreff. Diese kleine Änderung bewahrte später eine Gehaltsinformation vor neugierigen Blicken. Schreiben Sie uns, ob Sie ähnliche Situationen erlebt haben, und welche Einstellung Ihnen den größten Unterschied brachte.
Oft reicht der Text gar nicht: Absender, Uhrzeiten, Häufigkeit und Reihenfolge von Nachrichten lassen Rückschlüsse auf Projekte, Gesundheitsbelange oder familiäre Situationen zu. Selbst ein Emoji‑Ausschnitt kann Kontext verraten. Wer die Vorschau auf „Nur bei Entsperrung“ stellt und App‑Sichtbarkeit begrenzt, minimiert diese Leaks. Probieren Sie testweise eine Woche reduzierte Vorschauen und protokollieren Sie, was wirklich fehlt. Berichten Sie Ihre Ergebnisse, damit andere von Ihren Erkenntnissen profitieren.
Angreifer nutzen sichtbare Hinweise, um Vertrauen aufzubauen: ein bekannter Name, ein scheinbar legitimes Betrefffragment, ein passender Zeitpunkt. Eine kurze, unbedachte Reaktion genügt. Indem Sie Vorschauen reduzieren, verringern Sie spontane Fehlklicks und erschweren präzise Phishing‑Versuche. Kombinieren Sie dies mit strikter Gerätenutzung in öffentlicher Umgebung und geschärfter Aufmerksamkeit. Kommentieren Sie, welche einfachen Regeln Ihr Team eingeführt hat, und ob ein gemeinsamer Leitfaden hilfreich wäre.
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